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  Ansurfen Comersee vom 1. bis 4. Mai 2008  
 

Lago di Como

Da dieses Jahr das Auffahrtswochenende sehr früh im Jahr war und zusätzlich das Wetter nicht sehr gut war, mussten alle die waremen Schlafsäcke einpacken. Die Anreise der Mitglieder, welche am Freitag kamen verlief recht regnerisch. Die vielen Kinder liessen sich aber wie immer nicht aus der Ruhe bringen und machten jede Menge unsinn. Das Wetterbesserte sich zusehens und schon bald war kurze Kleidung angesagt. Wir genossen alle die ersten italienischen Pizzas und die ersten Biketouren in kurzer Kleidung.

Wir hatten noch ein Geburtstagskind in unserer Runde was natürlich vor allem die Kinder freute.

Leider lies uns der Nordföhn und die Breva zum surfen einwenig im Stich.

Auf der Heimreise über den Maloja und Julier zeigte uns der Winter, dass er noch nicht ganz aufgegeben hatte.

Bericht von Hermann

Sommer – Sonne – Surfen – Comersee,

das Kinderparadies und entspannte Eltern am Comersee

 

Zuversichtlich startet René und ich mit Kind und Kegel am Mittwoch gegen Süden. Trotz strömenden Regenfall bauen wir das schützende Zelt auf. Freudig warten wir beim abendlichen Pizzaessen auf die Nachzügler. Auch die Familie Harry und Manuela mit ihrem Schlafmobil wagten, trotz unsicherer Wetteraussichten, das Abenteuer. Aus Kübeln schütten sich die Wolken leer und lassen die Temperaturen in schlotternde Tiefen fallen. Doch mit Kappen und Handschuhen bekleidet, trotzen wir der Kälte.

 

Was ist denn da los, ich schwitze im Schlafsack? Gespannt schaue ich aus dem Zelt.

Weiße Bergspitzen, Wolken über dem Himmel und doch lächeln die ersten Sonnenstrahlen durch die graue Suppe; Hoffnung steigt. Ja, wenn Engel reisen ....

........ und da erreichen auch die ersten Surfclubmitglieder-Nachzügler unseren Campingplatz. Rasch füllt sich der reservierte Platz mit allen Hartgesottenen. Jeder Neuankömmling bringt frische Gemütlichkeit mit und Klein sowie Groß genießen die Freiheit am Comersee.

 

Ob Fußball im Nationaldress, Sandburgen-bauen am Strand, bootfahren im Indianerkanu, schwarzer Mann oder Fang-mich, bei dem vollen Spielprogramm freuen sich nicht nur die Kleinen oder Junggebliebenen. So genießen sichtlich auch die Eltern ihre freien Momente der Entspannung und Aktivitäten.

Selbst die Temperaturen steigen im Höhenflug, so ist Sonnenbaden für unsere weiblichen Schönheiten und deren Informationsaustausch auf dem Höhepunkt.

 

Ja, da wäre doch noch was gewesen? ........ biken ? nein ! surfen ? ja, ja ........

Rolf, Marco und weitere Optimisten nutzen die leicht aufkommende Thermik und ricken ihre Utensilien auf und schlüpfen aufgeregt in den Surfanzug; uh, passt noch.

Zwar blässt der Wind nicht in rauen Mengen, was der zufriedenen Stimmung keinen Abbruch tut.

 

Frisch geduscht und gestylt versammeln sich die Clubler. Gemeinsam mit der Jungschar, die im Schlangenmarsch albern, ziehen alle Richtung Restaurant. Spaghetti, Schnitzel, Pommes oder was das Herz und der Magen wünscht. Märchenstunde, Spiele und Glaceträume runden den friedlichen Abend ab. So schlüpfen unsere Kleinen erschöpft, aber glücklich in den Schlafsack. Sicherlich träumt das eine oder andere Kind vom nächsten Tag und freut sich wieder auf die Spielkameraden. Die großen Kinder träumen von einem Schlummertrunk und genehmigen sich noch ein Bier.

 

Mit einem gemeinsamen Frühstück startet ein weiterer Entspannungstag.

Schokokuchen und Erdbeertörtchen versüßen den Geburtstag von Raphael Mori, den wir am Sonntag feiern. Zuverlässig sorgt unsere Abwasch-Mannschaft: Rolf, Hansjürg und Harry täglich für reinen Tisch und Geschirr. Was die bei der Waschstation wohl besprechen oder so ?

 

Ein idyllisches Traumwochenende neigt sich langsam dem Ende zu. In glücklicher Erinnerung im Herzen erreichen alle gesund ihr zu Hause.

So spüre ich, dass sich die Teilnehmenden bereits auf Frühling 2009 freuen.

 

Euer Hermann

 

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