Schon sind sie wieder vorbei… die Surflager 2021 waren alles andere als eine sichere Sache. Trotzdem kann man zu 100%iger Sicherheit sagen «sie waren auch dieses Mal ein großer Erfolg!». Aus persönlicher Sicht ist das Camp bereits auf seinem Höhepunkt und damit schießt auch das Surflevel der Kids in exosphärische Höhe! Es macht unglaublich Spaß die Woche surfend mit top motivierter Mannschaft zu genießen.

Wie bereits üblich die Tagesberichte der Kids zum Nachlesen… Meine persönlichen Leseempfehlungen markiert mit einem 🏄‍♀️ markiert. Viel Spaß und bis bald!


Erste Lagerwoche

Samstag – Sonntag 🏄‍♀️

Liebes Tagebuch… Der Himmel war so blau wie das Wasser. Die Sonne war so fröhlich wie Bettina und der Tag war so fresh wie die Teilnehmenden. Wir befinden uns in Domaso im legendären Windsurflager vom Segelsurfclub Werdenberg. Die Zelte waren in Windeseile aufgebaut, es verlief wie am Zeltschnürchen. Am Abend genossen wir dann noch alle zusammen die hervorragende italienische Küche. Vor dem Schlafen erfrischten wir uns noch im Comersee.

Am Sonntag kamen alle gegen halb neun zusammen und wir aßen Frühstück.  Auf die zehn Uhr fingen wir an unser Surfmaterial aufzubauen. Vor dem ersten Wasserkontakt stärkten wir uns noch kurz beim Mittagessen. Nun ging es endlich los, mäßige Brise, schönes Wetter und alle waren top motiviert, es war einfach super. Kurz vor fünf gingen wir langsam wieder an Land und versorgten das Material. Zu Abend gab es ein leidenschaftlich kreiertes Essen von unserem Koch. Darauf warteten wir alle gespannt auf den Anpfiff des Spiels Italien gegen England. Emotionsgeladene Italiener trafen auf eine schier undurchdringbare Verteidigung. Schlussendlich konnten die Italiener den Match für sich entscheiden, die Freude war riesig. Für die nächsten sechs Stunden war Domaso im Ausnahmezustand, es wurde getanzt, getobt, getrunken und mit voller Verve gesungen.

Alain und Felix

Montag

An diesem Morgen war es lange ruhig, da alle eine strenge Nacht hinter sich hatten. Um halb zehn waren alle wach und wir haben Frühstück gegessen. Um halb elf trafen wir uns zur Besprechung des Tages. Danach ging es für die Anfängergruppe und die etwas Fortgeschrittenen aufs Wasser. Da der Wind an diesem Tag nicht sehr stark war blieben die Fortgeschrittenen an Land und spielten Volleyball. Um halb zwei traf man sich zum Mittagessen. Am Nachmittag frischte der Wind noch leicht auf, so konnten alle 3 Gruppen Leichtwindtraining machen. Nach einem eher ruhigen Tag gab es dann Steinpilz- und Safranrisotto zum Nachtessen. Zum Abschluss des Tages spielten alle zusammen Stadt – Land – Fluss. Obwohl der Wind nicht überragend war, genossen wir den sonnigen Tag.

Philip und Lena

Dienstag 🏄‍♀️

Heute hatten wir kein Bock, weil es den ganzen Morgen geregnet hat. Es gab viele Überflutungen, auch das Zelt musste leiden. Abgesehen vom Zelt konnte man auch im See schwimmen gehen. Jedoch bevorzugten wir das Zelt, weil es auf dem See blitzte. Die Theorie des Aufrigg-Workshops war ebenfalls sehr nass. Zum Mittagessen gab es zum Glück keine trockenen, aber deliziöse Spaghetti. Im Verlauf des Nachmittags konnte sich der Nordföhn doch noch durchsetzen. Das Beste daran war nicht der Wind, sondern, dass es ausnahmsweise mal nicht geregnet hat. Nach der kurzen Surfsession, welche formidabel und extravagant war und uns den Tag rettete. Das Gulasch mundete sehr, war aber auch nicht ganz trocken.

Hoffnungsvoll stürzten wir uns in den Abwasch und passend zum Gewitter waren die Teller blitzeblank. Trotz des erfolgreichen Abtrocknens wollte uns Petrus noch etwas unter die Arme greifen. Der Sprint zurück war unumgänglich, da das Hauptzelt sich schon verselbstständigte. Leider war es schon zu spät, das Zelt teilte sich schon in zwei. Abgesehen vom Regen verlief der Abend gleich wie immer.

Sean

Mittwoch 🏄‍♀️

Reeeeegen und dann fing der Morgen an. Es war irgendwie ziemlich grau, deshalb wissen wir auch nicht mehr wirklich was am Morgen passiert ist. Routinemäßig haben wir wahrscheinlich gegessen, abgewaschen und die Zähne geputzt. Am Vortag fiel die Challenge wortwörtlich ins Wasser, deshalb haben wir sie an diesem Morgen in Form eines Volleyballturniers nachgeholt. Anschließend machten wir uns für den aufkommenden Wind bereit. Und fetzten anschließend übers Wasser. Es ballerte voll! Die Gruppe von Lewin hat nach ein paar Sekunden Verzögerung ebenfalls ihre Sachen an den Strand getragen und sind im Gegensatz zu den Anderen etwas schneller ins Gleiten gekommen. Der Wind war so «geil», dass wir gleich zwei Rettungsaktionen durchführen mussten. Philip, der einen verlorenen Surfer abschleppte und Bettina & Tim, die Thisi mit dem Motorboot retten gingen. Nachdem wir wieder an Land waren, musste noch ein weiteres Leid beendet werden (ein angefressener, halbtoter Vogel fand seine ewige Ruhe). Dann haben wir eine Challenge gehabt – so einen Stress und rauchende Köpfe. Mühle zu spielen ist also nicht unbedingt unser Lieblingsspiel. Nach einem leckeren Abendessen haben wir uns ans Volleyballfeld verdrückt. 2h Beachvolley gespielt und sozialisiert. Danach gabs ein pickes Belohnungseis, der Ball war donnerheiss (kleiner Reim zum Ende). Das Highlight vom Tag: Elias hat den Duckjibe gestanden.

Livia, Jada und Elias

Freitag 🏄‍♀️

Liebe Leser dieses fetzigen Tagebuchs

Moment wo ist der Donnerstag?!? 🦹‍♂️ (Leserinput)

Heute lag die Hoffnung des Breva Winds am Morgen und des Nordwinds am Abend in der Luft! Bei unserer Dauerbeschäftigung, den Wind auf Meteo Swiss zu beobachten, oder wie Bettina sagen würde: „classic Wind check“ haben Sean und Philip entdeckt, dass der Wind morgen anderst ballert. Lager-umgangssprachlich würden wir sagen: „Zieht aber gaaanz anderscht!!!“ Deswegen haben sie sich spontan dazu entschieden, doch noch einen Tag länger zu bleiben, um den Samstag und Sonntag noch voll und ganz ausnutzen zu können. Ganz verreckt war aber unsere Regatta am morgen früh, mit der wir mit voller Wucht in den letzten Tag geballert sind. In dieser Challenge gab es drei Teams mit jeweils 5 Mitgliedern. Diese mussten es schaffen, nacheinander um die Boje „Schabi-Felix (mit Kamera)“ herum zu surfen. Das war ein riesen Plausch! Die Anfänger, die Mittleren und die Profis haben sich alle reingehängt wie Weltmeister! Tim und Sean haben den Segeln nochmal ordentlich den Wind reingepumpt, als gäbe es kein Morgen! Jeder hat jeden angespornt und wir hatten einen riesigen Spaß zusammen, sowie eigentlich immer.

Danach war dann nochmals freies surfen, weil wir dann schönen Breva-Wind hatten und die Mittleren vor allem nochmals gut Halsen oder auch den Heli-Tech üben konnten! Bettina hat uns gecoacht und alle haben ein kleines Erfolgserlebnis gehabt, bevor wir dann zum Mittagessen gegangen sind.

Auch da haben wir wieder die Wind-Apps gecheckt und hatten lustige Gespräche mit unserem lieben Leiter, dem Tim. Livia brachte ihn mit ihrem Mango-Ananas-Banane-Kiwi-Tim-T-t-t-t-t-tim-tim-Lied mal wieder lachend zum Kopfschütteln, wodurch der Rest auch im Lachen endete.  Der Wind blieb weiterhin ziemlich geil, weswegen auch Bettina irgendwann kam und fragte, ob wir uns nicht wieder auf den Weg machen wollten. Kaum ausgesprochen haben wir wieder unsere Schwimmwesten und Trapeze geschnappt und sind zum Strand gespurtet und haben uns wieder in den Wind gestürzt.

Der Wind kam dann immer mehr ablandig weswegen wir uns für ein Weilchen raus gesetzt haben, wo Sean, Elias und Lewin schon auf uns gewartet haben… naja eigentlich haben sie auf besseren, stärkeren Wind gewartet, aber so ganz wollte der nicht. Die aus der Mittleren und oberen Gruppe haben sich zusammen zwischen das Surfmaterial an den Strand gesetzt und den anderen Surfen zugeschaut, wie sie sich teilweise mit 9.7 oder 11.0 rausgetraut haben. Philip würde an dieser Stelle sagen: „Du, das schalleret aber ganz andersch!“ und den Rest hätte es an dieser Stelle zerrissen vor Lachen.

Später wurde das irgendwie nicht mehr so viel mit dem Wind, auch unser lieber Sean kam da nicht mehr ins Gleiten. Schabi hat zwar noch ordentlich Nordwind gegen 20:00 Uhr vorausgesagt, aber der ist leider erst/, wenn überhaupt gegen 22:00 Uhr eingetroffen und da war’s dann schon dunkel. Wir haben das Material also zusammen runter gesurft, verräumt und uns in Richtung Zeltplatz bewegt.

Mahashalla einfach geiles Essen gab es heute! BBQ und geile Penne al Pomodori von Hansjörg. Fett und Tomatensauce verspritz haben wir das Essen mit unendlich viel Genuss und Zufriedenheit verschlungen und uns gut unterhalten. Die Gespräche drehten sich wider rund um Lagergeschichten, „OP-Tricks“ von Balz oder andere Windsurfstorys oder auch Insider. Ein Böxli mit Musik machte die Atmosphäre dann komplett, so wie das Gelächter von allen Beteiligten!

Nach dem Essen hieß es für Jamie, Livia und Luise dann noch abwaschen, wo Elias uns tapfer beistand und auch da hatten wir trotz massigem Fett, dass wir wegschrubben mussten wieder mega viel Spass!

Und da fragt man sich wie das gehen sollte! 🤦🏽‍♂️ (Leserinput)

Bettina erlaubte uns allen, dass wir heute -da es ja der letzte Abend war- uns bis –:– (Zeit der Redaktion bekannt) Uhr irgendwo herumtreiben durften. Das nahmen wir natürlich sehr gerne entgegen und machten uns, nachdem wir alle von Thisi ein Eis spendiert bekommen haben in unserer Lieblingsgelatteria, direkt auf den Weg zum Beachvolleyballfeld. Lena hat dort nichts gebremst trotz Bänderschiene voll auf den Ball einzubrätschen. Nach einem längeren Spiel machten wir uns auf den Weg zur Yachthafenwiese wo wir uns unterhalten haben und Musik hörten. Auch Kräfte wurden in Form von Liegestützen „1 gegen 1“  gemessen. Kurz vor zwölf machten wir uns auf den Rückweg, um Zähne zu putzen und Livia und Luise mussten ihr Zelt noch aufräumen. Mahaschalla einfach die, die ein sau Puff im Zelt hatten. Als wir dann alle in unseren Zelten waren und uns eine kleine Böhe erwischte, vermischte sich das Zeltgerausche mit einem Kreischer von Sean: „Oh mein Gott Leute, es het Wind!!!!!!!“ Danach vielen uns zufrieden die Augen zu.

Luise (Jamie, Sven)

Samstag und damit Abreise- und Anreisetag! 🏄‍♀️

Heute schällte Luise`s Justin-Bieber-Lewin-Edition-Wecker früher als normal, weil der Plan von uns allen: Schnell Zelte abbauen um noch aufs Wasser zu können um entweder zu surfen oder Fotos von den Surfern machen zu können.

Die Stimmung war so fifty fifty. Einerseits hatte man eine geile Zeit andererseits wollte man einfach noch nicht, dass sie vorbei war… Jedenfalls haben wir uns das letzte Mal fett Nutella mit „Anke“ gegönnt und sind dann ans Wasser geflitzt, weil der Wetterbericht gehalten hat, was er versprochen hat: NORDWIND!!!!! Sean, Philip, Lewin, Elias, Bettina, Schabi und sogar Alain haben sich aufs Wasser verdrückt. Jamie, Livia, Luise, Lena, Jada Felix, Isabelle und Sven haben sich mit den Campingstühlen wie die geborenen Surfer-Jurys an den Strand gesetzt und von unseren Surfer-Models Fotos gemacht. Um halb elf war dann Rangverkündigung. Den ersten Platz belegte unser lieber Alain, gefolgt von Sven auf dem zweiten Platz. Nacheinander durfte sich jeder aus Thisi’s Wunderkiste etwas aussuchen. Am Schluss noch ein kleines Gruppenfoto und dann nochmals kurz an den Strand, bevor es dann leider auch schon bald Abschiednehmen hieß. Elias, Lewin, Livia, Luise, Jada, Felix, Lena und Isabelle gingen auf den Bus, Sven und Tim fuhren separat mit ihren Autos Heim, Jamie wurde abgeholt, Alain blib nochmals eine ganze Lagerwoche und auch Sean und Philip machten sich erst am Sonntag auf die Heimreise.

Am Ende dieses Lagers kann man wie jedes Mal sagen, dass es eine absolut unvergessliche Zeit war und alle mit einem Grinsen im Gesicht abgereist sind. Wir freuen uns auf jeden Fall schon wieder auf nächstes Jahr und bis dahin: „lömmers lah tschaddere!!!“

Who the hack het das gschriba? Egal guat gschriba! (Leserinput)


Zweite Lagerwoche

Samstag

Es war ein schöner und sonniger Tag und als Erstes trafen wir auf Sarah an der Busstation. Dann ging es los und wir fuhren eineinhalb Stunden nach Domaso. Die Klimaanlage war eindeutig kaputt im Bus. Angekommen bekamen wir alle ein Gummibärchen, was uns alle erfreute. Wir haben die Zelte aufgebaut und dies lief wortwörtlich wie am Schnürchen. Der Platz war ein wenig eng, doch durch gute Einleitung wurde jedem/jeder einen gemütlichen Schlafplatz ermöglicht. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zur Pizzeria (il Timone). Die Pizzas waren legendär und die Getränke erfrischend. In der Abenddämmerung gingen wir zurück zum Zeltlager. Es gab eine Namenschallenge am See und die Verlierer mussten in den kalten See springen. Danach spielten wir Volleyball und tobten uns noch ein wenig aus. Der Tag war anstrengend und ging langsam dem Ende zu. Erschöpft kamen wir an den Zelten an und schliefen alle tief und fest.

Charlotte

Sonntag 🏄‍♀️

Liebes Tagebuch

Voller Freude standen wir heute Morgen auf. Die Sonne erleuchtet unsere Gemüter, doch schon bald darauf garten wir im (Zelt)-garten, die Stimmung war jedoch trotz der Hitze nicht hitzig.  Genüsslich verspeisten wir das hervorragende Frühstück, ein großes Dankeschön geht hierbei raus an die Frühaufsteherin für das Einkaufen. Schließlich trafen wir uns alle um 10 Uhr bei der Surfgarage, alle waren top gelaunt, da der Wind wehte. Wir ergriffen unsere Bretter und Segel, und freuten uns, denn es gab keinen Nebel. Wir hatten Spaß und Freude, denn es war ideal zum Windsurfen. Mittags trafen wir uns im Hauptlager und genossen Schabis Fotzelschnitten, sie waren soooo gut. 

Am Nachmittag ließ der Wind ein wenig nach, doch dies störte uns nicht groß, denn einige konnten davon auch profitieren. Am Abend kochte Schabi wieder, der große Küchenkrieger, diesmal mit tatkräftiger Unterstützung von Audrey, und erneut war es ein Gaumenschmaus. Darauf spielten wir noch Volleyball am See und kamen in den Genuss einer italienischen Abenddämmerung, das Feeling war perfekt. Um 22 Uhr trafen wir uns dann alle, fast pünktlich, im Hauptlager. Bettina ließ darauf den Tag nochmals Revue passieren. Kurz darauf gingen wir zufrieden, erschöpft und wohlfühlt zu Bett.

Alain (Filip, Hubert)

Montag

Ich musste meinen Wecker auf 8 Uhr stellen, denn meine Kochgruppe, mit der Leiterin Sarah, musste Frühstück einkaufen und Abendessen kochen. Danach mussten wir um 10 Uhr bereit sein, um mit dem Windsurfbrett auf den See zu gehen. Um 12 Uhr konnten wir dann frei unseren Mittag genießen. Im Iperal ergänzten wir mit Salami und anderen Köstlichkeiten und dem übrigen Brot des Morgens ein feines Mittagessen. Um halb 2 Uhr konnten wir dann bis um halb 5 Windsurfen. Dann gingen wir aus dem Wasser und begannen das Abendessen zu kochen. Nach dem Abwasch machten wir eine Challenge, sich Wasserbälle zuzuwerfen. Wir spielten dann noch «Werwölflen» und machten uns um 22 Uhr bereit fürs Bett und um halb 11 Uhr war Nachtruhe.

Mariano, Philip

Dienstag

Am Dienstagmorgen hatte es leider keinen Wind, deshalb waren wir am Morgen nicht auf dem Wasser. Die Gruppe von Nic war Stand-up paddeln, die Gruppen von Basil und Sarah hatten einen Theorieblock mit Flurin, weil Basil sich nicht gut gefühlt hat (Sonnenstich). Am Nachmittag sind dann aufs Wasser gegangen und der Wind war sehr schön, viele übten die Wende in 3 Schritte und/oder die Halse. Die fortgeschrittene Gruppe konnte mit Schabi Freestyle Tricks ausprobieren. Nach dem Windsurfen hat die Gruppe von Flruin das Essen gekocht. Als Vorspeise gab es Bruschetta, als Hauptspeise gab es Fajitas. Es gab sogar noch ein Dessert und zwar ein Früchtespießchen mit Schokolade übergossen. Nachdem die Kochgruppe fertig mit abwaschen war, haben wir eine lustige Challenge gemacht. Jemand hat Kopfhörer aufgesetzt und musste das auf dem Kopfhörer abgespielte Lied summen. Die anderen Gruppenmitglieder mussten das Lied erraten. Es war sehr interessant und wirklich lustig. Als Tagesausklang spielten wir alle eine weitere Runde Werwölflen zusammen.

Flavia, Lienke

Donnerstag

Mooooooment! Wooo… (Leserinput)

In der Nacht regnete und gewitterte es. Auch während des Frühstücks schüttete es uuuuununterbrochen weiter. Zum Glück erwiesen sich alle Zelte als (ziemlich) wasserfest. Die Wolken verzogen sich und blauer Himmel kam zum Vorschein. Voller Elan griffen wir nach Brett, Segel und Powerjoint, Neo, Schwimmweste und Trapez. Am See ging jedoch kein Lüftchen, also montierten wir die Segel wieder ab und paddelten auf dem Wasser umher. Dabei fanden Zweikämpfe und Cat-Walks statt, aber auch ein ganzer Baumstamm wurde mühsam an den Strand geschleppt (außerhalb unserer Surfzone). Nach dem Mittag frischte endlich der Wind auf und wir surften. Die Breva blies konstant, wenn auch etwas schwach – zumindest für Flurins «Pro-Gruppe».

Am Abend bekochte uns Basils Gruppe und – auch wenn die eine Reibkäsepackung von Schimmel besetzt war – die Gnocchi an Gemüsesauce waren ein kulinarisches Highlight. Als Challenge lösten wir das traditionelle Surf-Camp-Quiz. Zum 20-Jahr-Jubiläum, eigentlich 2020, bestand es aus eine Sammlung der besten und lustigsten Fragen rund um die Themen Comersee, Domaso, Surfen und die Leitenden. Müde und kaputt legten sich gegen 23 Uhr auch die Letzten in ihre Zelte.

Elsa, Lars

Freitag 🏄‍♀️

Nach einem reichhaltigen Nutella-Frühstück korrigierten wir zunächst unsere Quiz Fragen vom Vortag. Lange konnten wir jedoch nicht verweilen, da schon bald darauf unsere Regatta starten sollte. Auf die Plätze, fertig, Los!

Alle fiebern vom Strand aus mit, als sich die Teilnehmer einen Weg um die Boje bahnten. Immer schneller und schneller fahren die Letzten aufs Ufer zu. Der Gewinner/die Gewinnerin steht fest und allesamt genießen wir einen letzten Tag lang freu auf dem Comersee zu surfen. Diese tolle Woche schließen wir mit einer Pizza am Strand ab und krönen den Abend mit einem feinen Gelati von «la Cueva». Alles in allem steht fest, dass hiermit eine aufregende, spannende Woche zu Ende geht, die uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Ellis

Samstag 🏄‍♀️

Die Jugendlichen waren am Samstagmorgen alle etwas müde von der Woche. Trotzdem haben sie voller Energie ihre Zelte zusammen geräumt und die Leiter haben für das Morgenessen eingekauft. Es machte auch Sinn, dass sie den Morgen effizient anpackten, denn um ungefähr 10 Uhr begann es fürchterlich zu gewittern. Wir hatten schon viel aufgeräumt, aber der große Pavillon für die Koffer und zum Unterstehen, sowie der Pavillon der Küche mit 2-3 Sachen musste noch stehen bleiben. Es reichte noch für einen letzten Gang zum Iperal und dann konnte die Gruppe glücklicherweise um 12 Uhr in einem kurzen, trockenen Fenster zwischen zwei Gewittern zur Piazza Ghislanzoni laufen (ca 15min), wo am 12:38 Uhr das Schweizer Postauto fuhr (Palmexpress). Die verbliebenen Leiter und 1-2 Helfer demontierten dann auch noch die letzten Pavillons und machten sich an die Aufräumarbeiten im Raum der Segelgarage. Wie immer gab es dann doch noch sehr viel zu tun und die Segelgarage in ihrer Komplexität und Größe gibt einiges an Arbeit. Mitunter war Basil als treuer Helfer mit dabei und hielt sogar die Sachen auf dem Anhänger, währendem Matthias in die Garage fuhr. Heroisch anmutend war das Bild von Basil im strömenden Regen auf dem Anhänger. Müde und glücklich, dass die 2 Wochen so gut über die Runden gegangen waren endete für die Meisten der Tag um ungefähr 17 Uhr bei der Rezeption des Camping Nordwinds bei einem kühlen Getränk. Als Lagerleitung kann durchaus erwähnt werden, dass diese beiden Wochen vom 10. – 17. und 17. – 24. Juli 2021 sehr angenehm waren. Wir hatten guten Wind, die Jugendlichen waren anständig, hatten Spaß und machten gute Fortschritte im Windsurfen. Dies war umso mehr erfreulich, weil es letztes Jahr kein Lager gab und irgendwie schien es, als wären alle involvierten Personen dankbar, dass es dieses Jahr geklappt hat. Wir haben es alle ganz fest genossen. Schön war auch der Besuch unseres Club Präsidenten Schabi und Audrey, die unermüdlich auf dem Wasser unterwegs waren, uns Leiter unterhielten und auch ausgeholfen haben. Das Sommercamp bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten und dem Segelsurfclub Werdenberg: «vielen Dank!»

Die Lagerleitung

Schreiben Sie einen Kommentar